Pedelecs – wie Radfahren, nur bequemer

Lifestyle Technik
Ein eBike auf der grünen Wiese

Voller Fahrspaß, weniger Kraftaufwand: eBikes boomen. (Bild: pixabay.com)

Das Auto bleibt in der Garage. Jetzt heißt es: Mit dem Rad in die Arbeit – schnell und mühelos. Elektrofahrräder sind im Trend. Besonders der Verkauf von Pedelecs boomt. Für 2015 wird ein neuer Spitzenwert beim Verkauf von E-Bikes erwartet. Wir haben uns die cleveren Räder näher angesehen und uns einige Fragen gestellt.

Pedelecs sind Fahrräder die den Fahrer lediglich unterstützen. Ein batteriebetriebener Motor unterstützt den Radfahrer dabei, je nach Wunsch, mehr oder weniger. Die Fortbewegung wird so erleichtert und es können bequem auch weitere Strecken überwunden werden. Die Funktion: Tritt man in die Pedale regelt eine Steuerelektronik die zusätzliche Power durch den Motor. Je stärker der Antrieb desto mehr kümmert sich der Motor um die Geschwindigkeit.

Warum ein Pedelec?

Ganz einfach: Weil es bequemer als das normale Fahrrad ist und trotzdem mehr Spaß als das Auto macht. In Städten kann man mit dem Rad oft viel Zeit im Vergleich zur Anfahrt mit dem Auto sparen. Mit dem Pedelec wird die tägliche Fahrt in die Arbeit erleichtert, schließlich erlebt man mit dem E-Bike den vollen Spaß am Radfahren - mit weniger Krafteinsatz. 

Vor gar nicht allzu langer Zeit waren Pedelecs noch als Hilfsmittel für ältere Menschen angesehen. Das hat sich mittlerweile geändert. Wurden 2010 noch 200.000 elektrisch betriebene Fahrräder verkauft waren es 2014 schon 480.000. Für 2015 wird ein Absatz von 520.000 E-Bikes erwartet*. Besonders in Deutschland sind die Räder beliebt – jedes dritte eBike in Europa wird hier verkauft. 

Der Einsatzzweck ist vielfältig. Egal ob Citybike, Tourer oder Mountainbike – E-Bikes sind in allen Einsatzbereichen angekommen. Besonders die Stadtträder sind ein echter Verkaufsschlager.

Sparsamer Stromsparer?

Denkt man an E-Bikes, denkt man sofort an Strom. Und Strom kostet Geld. Wie viel kostet nun also ein voller Tank? Bei einem 400WH-Akku gehen ca. 25 Prozent der elektrischen Energie verloren.  Für eine volle Ladung braucht es also 0,5 kWh. Die komplette Ladung des Rads kostet bei einem Strompreis von ca. 29 Ct/kWh also knapp 15 Cent. Was beachtet werden muss, ist, dass ein Akku auch eine gewisse Laufzeit hat und der Ersatz nicht günstig ist. Der Preis für 100 Kilometer Fahrspaß, kann so auch schnell auf drei Euro steigen.

Nichtsdestotrotz bleibt das E-Bike die Alternative zum Auto. Parkplatzprobleme gehören der Vergangenheit an, an Staus radelt man lächelnd vorbei und die Zeiten durchgeschwitzter Klamotten sind vorbei. Und mal ehrlich: Radeln an der frischen Luft war doch schon immer eine der schönsten Freizeitbeschäftigungen.

Quellenangaben:

Ein eBike auf der grünen Wiese
Voller Fahrspaß, weniger Kraftaufwand: eBikes boomen. (Bild: pixabay.com)
Cookie-Richtlinie